Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Gedanken zur Jahreslosung aus dem Evangelium nach Lukas, Kapitel 6,36

Barmherzigkeit ist ein altes Wort. Es ist zusammengesetzt aus den Begriffen Erbarmen und Herz. Zwei Wörter, die für die meisten Menschen zusammen gehören. Erbarmen ist ohne ein „großes, liebendes Herz“ kaum denkbar. Und anders herum ermöglicht ein „offenes Herz“ Erbarmen.

Wer braucht Erbarmen? Es ist ja eine Antwort auf das „barmen = jammern, klagen, lamentieren“. Beklagenswerte Umstände, die uns ereilen, rufen nach Erlösung, rufen nach Korrektur. Das Erbarmen ist die Hilfe in der Not. Dem S.O.S., dem Notruf folgt – hoffentlich – die Hilfe, die Rettung.

Wir erwarten, dass uns geholfen wird, wenn es eng wird. Wir erwarten, dass jemand uns beisteht in Bedrängnis. Wir erwarten, dass andere für uns da sind, wenn es nötig ist. Sind wir auch bereit, diese Hilfe anderen zu gewähren?

Den Einsamen in der Nachbarschaft zu besuchen. Den Armen und Obdachlosen in der Stadt zu helfen. Die Kranke zu besuchen und ihr Besorgungen zu machen. Den Geflüchteten zur Seite stehen. Den Arbeitslosen zu unterstützen. Die Erschöpften zu entlasten. Manchmal reicht auch eine Spende. …

Es gibt so viel Barmen und sicher auch so viel Er-Barmen. Öffnen wir unsere Herzen für die Not der Welt.

Jesus von Nazareth sprach vom Umgang mit unseren Nächsten: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.“

Ich denke, Barmherzigkeit macht die Welt friedvoller. Fangen wir heute (wieder) damit an.

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